Wie du deine nächste Fotoreise planst

Fotoreisen sind einfach etwas Tolles. Den ganzen Tag neue Spots entdecken und dabei einen Haufen an tollen Fotos zu schießen ist einfach cool. Wie du ein solches Projekt angehen kannst, möchte ich dir in diesem Artikel zeigen.

Mach dir klar, wohin du willst

Je nachdem, für welches Gebiet der Fotografie du dich entscheiden hast, kommen andere Ziele für dich in Frage. Wenn du gerne Großstädte fotografierst, ist Island eher suboptimal.

Heute findet man von jedem Winkel der Erde Bilder im Internet. Mit diesen fällt dir eine Entscheidung vielleicht etwas leichter. Wenn ich allerdings auf GoogleMaps unterwegs bin, fallen mir solche Entscheidungen auch mit Bildern ziemlich schwer. Die Welt ist einfach zu spannend.

Es muss nicht immer das andere Ende der Erde sein, doch es ist sehr spannend, neue Orte zu entdecken

Es muss nicht immer das andere Ende der Erde sein, doch es ist sehr spannend, neue Orte zu entdecken

Was willst du fotografieren

Nachdem du dich auf einen Ort festgelegt hast, solltest du die Motive ausfindig machen. Für diesen Schritt bieten sich Bildersuchmaschinen (Google Bilder) oder die üblichen Bilderportale (Instagram, 500 px) an. Wenn du deine Spots gefunden hast, sind die nachfolgenden Schritte deutlich einfacher und die Abläufe können effizienter gestaltet werden.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Auch wenn eine Fotoreise primär zum Fotografieren ist, kommt man meistens auch noch zu etwas Sightseeing. Da man meistens nur wenige Stunden am Tag wirklich gut zum Fotografieren nutzen kann, gibt es Freiräume, die genutzt werden möchten. Ein klassisches Beispiel ist die Mittagszeit. Man kann diese Zeit zwar auch zur Bildbearbeitung nutzen, doch ich fliege nicht um die halbe Welt, um dort meine Bilder zu bearbeiten. Auch kann einen das Wetter einige Pläne durchkreuzen. Es macht also durchaus Sinn, vor Abflug noch nach anderen interessanten Sachen zu suchen.

Wenn einen noch etwas Zeit bleibt, kann man auch noch etwas Sightseeing machen

Wenn einen noch etwas Zeit bleibt, kann man auch noch etwas Sightseeing machen

Sich eventuell eine Begleitung suchen

Wir Menschen sind tendenziell Rudeltiere, wobei uns Zeit alleine auch guttut und jeder sollte mindestens einmal alleine eine Reise unternehmen. Das ist gut zur Selbstfindung und stärkt das Selbstbewusstsein. Trotzdem kann es manchmal sinnvoll sein, mit einer weiteren (oder mehr) Person zu reisen. Eventuell machen gesetzliche Vorgaben oder sprachliche Barrieren dies sogar erforderlich. Diese Begleitung ist im Optimalfall zumindest ein bisschen an Fotografie interessiert oder hat Verständnis, für frühes Aufstehen oder einen „kleinen“ Umweg, um eine bessere Sicht zu bekommen. Wenn man nun noch die fotografisch wenig spannenden Zeiten mit anderen Sachen verbringt, ist die Akzeptanz meistens schon vorhanden.

Eine Google MyMaps Karte erstellen

MyMaps ist eine tolle Entwicklung. Mit diesem Dienst ist die Planung von Reisen ziemlich einfach geworden. Bei einem Städtetrip ist sie nicht unbedingt erforderlich, doch bei Rundreisen und komplexen Reisen ist die Verwendung sehr sinnvoll. Hier unten haben ich die MyMaps von einer Reise nach Schottland eingefügt. Wer Interesse an einer ähnlichen Reise hat, kann sich die Karte gerne genauer anschauen. Fragen beantworte ich auch gerne.

 

Organisatorisches beachten

Unterkunft: Hier solltest darauf achten, dass die Unterkunft nicht allzu weit von deinen Spots entfernt ist. Wer am Morgen 200 km zum Sonnenaufgang fahren muss, wird dies wohl eher nicht tun. Sonst solltest du auf deine eigenen Kriterien achten.

Transport vor Ort: Der Transport vor Ort ist ein wichtiger Punkt. Wer sein Hotel nicht wirklich verlassen kann, wird kaum neue Blickwinkel finden können. In Städten ist man mit dem Nahverkehr meist ziemlich gut beraten, doch in ländlichen Gegenden ist ein Mietwagen ratsam. Hier solltest du darauf achten, dass das Auto zu den Strecken passt. Eine Kompaktlimousine ist in den Bergen und auf Schotterpisten sehr suboptimal.

Das Equipment: Im Voraus hast du festgelegt, was du ungefähr fotografieren möchtest. Somit hast du auch schon eine Idee vom benötigten Equipment. Vor Reisebeginn solltest du sorgfältig abwägen, was du brauchst und was nicht. Ich empfehle dir nicht zu viel mitzunehmen, allerdings sollten alle wichtigen Gegenstände mit dabei sein.

Die Flüge: Wenn du dich für die schönst Art der Fortbewegung entschieden hast, solltest du dich mit den Bedingungen und Vorschriften vertraut machen. Fotoequipment sollte man möglichst mit ins Handgepäck nehmen, wenn du einen guten Rucksack hast, lässt er sich im Notfall auch im Bauch des Flugzeuges transportieren. Falls du in den Genuss eines Fensterplatzes kommst, kannst du daraus fotografischen Nutzen schlagen. Am besten sind die Reihen hinter den Tragflächen, denn die Tragflächen sind ein toller Vordergrund.

Das Zitat spricht für sich

Das Zitat spricht für sich

Fazit

Reisen ist etwas tolles, und Fotografieren erst. Beides in Kombination ist einfach super. Ich hoffe, dass dieser Artikel mehr als nur mein Fernweh enthält und du auch den einen oder anderen Tipp mitnehmen konntest. Was mich jetzt interessiert, ist dein Lieblingsziel aus fotografischer Sicht. Platz um dieses zu teilen, ist im Kommentarbereich.

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