Meine Back-Up Strategie

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben, in dem ich erkläre, warum ein Back-Up wichtig ist und wie man an die Sache herangehen kann. In diesem Artikel zeige ich dir, wie ich die Sicherung meiner Bilder gestaltet habe und warum ich es genauso gemacht habe. Er stellt quasi die praktische Anwendung dar.

Speicherkarten sind zur langfristigen Sicherung nicht zu empfehlen

Speicherkarten sind zur langfristigen Sicherung nicht zu empfehlen

Meine Anforderungen

Mein aktuelles Archiv liegt bei ungefähr 700 GB. Es handelt sich überwiegend um Fotos. Die Menge ist nicht besonders groß, doch das Ersetzen einer Festplatte dauert schon einige Stunden. Der Datenbestand wird dieses Jahr vermutlich nur um 120 GB anwachsen. Meine Bilder müssen vor den klassischen Gefahren (Feuer, Diebstahl, Hardwaredefekt) geschützt sein. Des Weiteren ist eine hohe und schnelle Verfügbarkeit wichtig, denn ich brauche regelmäßig Bilder aus dem Archiv für meine Artikel. Auch möchte ich die Bilder aus dem Archiv in einen Lightroom-Katalog benutzen. Der Großteil aller Clouddienste fällt somit weg.

Die Sicherung während der Bearbeitung

Nach dem Import auf die interne SSD des Notebooks werden alle Bilder vor der Sichtung auf eine externe Festplatte (500 GB) gesichert. Nachdem ich sichergestellt habe, dass alle Bilder auf der externen Festplatte ohne Fehler angekommen sind, formatiere ich die SD-Karte. Die Bilder verlassen diese externe Festplatte erst, nachdem die endgültige Sicherung abgeschlossen wurde.

Externe Festplatten sind ziemlich praktisch

Externe Festplatten sind ziemlich praktisch

Langfristige Sicherung

Die Bilder werden erst archiviert, wenn die JPEGs exportiert, unbenannt und mit Schlagwörtern versehen worden sind. Dann kommen sie meist zuerst auf eine externe Festplatte. Diese externe Festplatte ist eigentlich eine interne WD-Blue 1 TB, da ich aber ein Notebook nutze, habe ich sie mit einem Gehäuse zu einer externen Festplatte umfunktioniert. Diese Lösung kann ich niemanden wirklich empfehlen, denn die Performance lässt sehr zu wünschen übrig. Nun habe ich noch eine weitere externe Festplatte (1 TB). Auf diese kommen die selben Daten wie auf die andere externe Festplatte mit dem Archiv. Diese Festplatte besucht mich allerdings nur sehr selten. Den Großteil ihres Lebens verbringt sie circa 100 Kilometer entfernt von mir. Sie ist meine Sicherung für den Fall von physischen Gefahren an meinen Wohnort. Die Distanz muss nicht so groß sein, 15 Kilometer sind auch schon ganz gut. Diese Festplatte habe ich auch verschlüsselt. Bei meinem ehemaligen Lagerort reichte es schon aus, das Kabel von der Festplatte zu entfernen und auf die Bilder konnte dort keiner ohne fremde Hilfe zugreifen. Allerdings sollte ich meine anderen Festplatten auch verschlüsseln, denn so bin auch im Fall von möglichen Diebstählen recht sicher.

Sicherung in der Cloud

Da ich die Bilder nicht in der Cloud sichern und in einen Lightroom Katalog haben kann oder dies nur sehr kompliziert und begrenzt ist, nutze ich aktuell lieber Festplatten. Meine besten Bilder veröffentliche ich allerdings auch bei Instagram. Der Upload ist am einfachsten über das Smartphone. Diese Brücke schlage ich mit OneDrive. Dort habe ich auch einen gesonderten Ordner für die schon geteilten Bilder. Dort habe ich quasi noch eine weitere und ziemlich sichere Sicherung meiner besten Bilder.

Der Verlust von Bildern ist sehr ärgerlich

Der Verlust von Bildern ist sehr ärgerlich

Fazit

Man kann ein Back-Up sehr umfangreich und kompliziert machen. Ich glaube, dass ich eine einfache Lösung gefunden habe. Auch sollte sie gut adaptierbar sein. Vielleicht hast du noch etwas Inspiration mitnehmen können. Falls du Fragen hast oder dich Sorgen um die Sicherheit meiner Bilder machst, kläre ich diese gerne in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.